Patagonien, Chile, 2010

Ein Land in dem die Zeit noch still steht. Eine wilde Welt ohne Menschen. Eine einzige Straße zieht sich durch den Süden Chiles von oben nach unten. Abseits der Carretera Austral, südlich von Cojaque, gibt es nichts mehr. Keine Straßen, keine Wege, keine Häuser und keine Menschen. Wir erleben eine fast unberührte Welt. "Es ist faszinierend, welches Wohlbefinden sich in dieser Gegend einstellt. In dieser Wildnis und Einsamkeit fühle ich mich das erste Mal seit einer langen Zeit nicht mehr einsam." (Basti Haag)

Es ist eine Reise ins "Herz der Finsternis" (Joseph Konrad). Hier erfahren wir wieder mehr über uns selbst, denn unsere Ängste und Sorgen, die tief in uns wach sind, haben sich natürlich mit uns auf die Reise gemacht. Aber in der Wildnis bekommt man wieder eine andere Perspektive für alles.

Die steilen Rinnen und Hänge der Berge in Patagonien werden für uns zu einem Hochgenuss und auf der Reise zurück zu den Menschen stellt sich eine tiefe Zufriedenheit mit einem Gefühl des Abschieds ein. Wir werden aber wiederkommen, das ist sicher...



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